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Strecke 1: Vom Quattro Canti zum Normannenpalast

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Vom Quattro Canti zum Normannenpalast

 

Der „Quattro Canti“
Der „Quattro Canti“ ist die Kreuzung in Palermo. Hier treffen die vier Stadtteile des alten Stadtkerns aufeinander. Sie können ihn gar nicht umgehen und es lohnt sich, sich einige Minuten Zeit zu lassen, um sich die Skulpturen anzusehen, die 1611 vom spanischen Vizekönig in Auftrag gegeben wurden. Die Skulpturen an allen vier Ecken verkörpern verschiedene Themen, darunter die vier Jahreszeiten, vier spanische Könige und die vier Schutzheiligen der alten Stadtteile.

Piazza Pretoria
In Richtung Südosten entlang der Via Maqueda gelangen Sie zur Piazza Pretoria, wo Sie nicht nur auf einen prächtigen Brunnen, sondern auch andere beeindruckende Gebäude, darunter das Rathaus auf der rechten Seite, stoßen. Der Brunnen, seit Generationen als „Brunnen der Schande“ bekannt, hat eine interessante Geschichte. Ursprünglich wurde er im Jahre 1555 vom Florentiner Bildhauer Francesco Camiliani für eine toskanische Villa im Besitz des Vizekönigs Pedro de Toledo in Auftrag gegeben. Sein Sohn, der die Villa 1574 erbte, fand ihn ein wenig zu anzüglich und verkaufte ihn an die Stadt Palermo, die ihn dort aufstellte, wo er auch heute noch zu sehen ist. Der große zentrale Brunnen bietet Spielraum für sechzehn nackte Statuen von Nymphen, Menschen Meerjungfrauen und Satyre. Wenn Sie bedenken, dass der Brunnen während der Inquisition errichtet wurde, können Sie leicht nachvollziehen, wie er zu seinem Beinamen „Brunnen der Schande“ kam.

Die Kirche Santa Maria dell'Ammiraglio (La Martorana)
Hinter dem Rathaus gelangen Sie zu einem anderen Platz, der Piazza Bellini, wo sich zwei der interessantesten Kirchen Palermos befinden: die Kirche Santa Maria dell’Ammiraglio (besser bekannt als La Martorana) und die Kirche San Cataldo, unverkennbar dank ihrer drei roten Kuppeln. La Martorana wurde 1143 von Georg von Antiochien, einem berühmten Admiral (ein Wort arabischen Ursprungs) der Flotte von König Roger II., in Auftrag gegeben. Anfänglich diente die Kirche zu griechisch-orthodoxen Zeremonien, was sich jedoch im 13. Jahrhundert änderte, als sie von der katholischen Kirche übernommen wurde. Mehrere Teile des Gebäudes wurden leider während des 17. Jahrhundert verändert und viele Originalmosaike zerstört, um Platz zu machen für barocke Fresken. Die noch heute vorhandenen Mosaike gehören jedoch zu den beeindruckendsten, die jemals auf Sizilien entstanden sind. Die Handwerker, die von König Roger II. zu Arbeiten am Normannenpalast und dem Duomo in Cefalù von Byzanz geholt wurden, haben auch an der Ausstattung dieser Kirche mitgewirkt. Der wunderschöne Glockenturm ist der Gipfelpunkt normannisch-arabischer Architektur.

Besuchszeiten:

Winter: Montag bis Samstag: 8:00 – 13:00 und 15:30 – 17:30
Sommer: Montag bis Samstag: 8:00 – 13:00 und 15:30 – 17:00
Sonntag und Feiertage: 8:30 – 13:00

Die Kirche San Cataldo
Neben La Martorana steht die kleine Kirche San Cataldo, erkennbar an den drei roten Kuppeln.  Sie wurde 1154 erbaut und bewahrt ihre ursprüngliche asketische Atmosphäre bis heute. Die einzige nennenswerte Verzierung ist er Original-Mosaikboden.  Hier befindet sich zurzeit der religiöse Sitz der Ritter vom Heiligen Grab in Palermo.

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 9:30– 12:30

Die Casa Professa
Die Casa Professa oder Chiesa del Gesù ist ein barockes Meisterstück, das zwischen 1564 und 1578 über einen Zeitraum von zwölf Jahren von den Jesuiten erbaut wurde. Bis 1634 wurde sie erweitert, erst dann wurde die Kirche als vervollständigt angesehen. Ein Großteil der künstlerischen Gestaltung im Inneren wurde von den Jesuitenpatern selbst vorgenommen, und ihre überladenen Dekorationen gehören damals wie heute zu den prächtigsten in Palermo.

Wegbeschreibung: gehen Sie von der Piazza Bellini (Kirche San Cataldo) in südwestlicher Richtung entlang der Via Maqueda und biegen Sie in die 1. Straße rechts ab: Via Ponticello. Gehen Sie zirka 50m geradeaus, bis Sie an der Piazza Casa Professa ankommen. Die Kirche liegt auf der linken Seite.
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag: 8:00 – 12:00 und 17:30 – 18:30
Sonntag: 7:00 – 12:30

Der Ballarò
Der Ballarò ist wahrscheinlich der älteste arabische Markt in Palermo. Die Abstammung seines Namens ist ungewiss, könnte aber vom Namen eines nordafrikanischen Dorfes abgeleitet sein, aus dem die meisten arabischen Händler stammten, die auf diesem Markt handelten: Balhara. Auch heute noch ist der arabische Ursprung dieses Marktes unverkennbar, und selbst wenn Sie keinen spezifischen Besuch geplant haben, ist er einen Abstecher wert.

Good ThinkingProbieren Sie ein Sandwich à la Palermo mit Pannelle, frittierten Kichererbsen und einem Hauch Zitrone – einfach köstlich!

Wegbeschreibung: Folgen Sie der Wegbeschreibung für die Casa Professa vom Via Maqueda, gehen Sie aber gerade über die Piazza in die Via Casa Professa. Sie gelangen nun zur Piazza Ballarò, wo der Markt beginnt. Er erstreckt sich nach Osten bis zur Piazza del Carmine.
Besuchszeiten: Wochentags und Samstagvormittag

Die Kirche San Giuseppe dei Teatini
Diese Kirche, 1612 erbaut, dürfen Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen, wenn Sie ein Faible für barocke Architektur haben. Wenn nicht, sollten Sie sich den Besuch vielleicht sparen, obwohl sie sehr beeindruckend ist. Zu den zahlreichen Kunstwerken im Inneren gehört eine Freske mit dem Titel „Triumph von Sant’Andrea Avellino“ vom holländischen Künstler Borremans aus dem Jahre 1724. Des Weiteren sind hier kunstvolle Marmorschnitzereien zu bewundern.

Wegbeschreibung: an der südwestlichen Ecke des „Quattro Canti“, gegenüber der Piazza Pretoria.
Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag: 7:30 – 12:00 und 17:30 – 20:00
Sonntag und Feiertage: 8:30 – 13:00 und 18:00 – 20:00

Um den Normannenpalast
Die Gegend um den Normannenpalast ist seit langem Sitz von Königen und Herrschern - heute befindet sich hier das sizilianische Regionalparlament. Piazza Indipendenza und Porta Nuova bildeten ursprünglich die Südgrenze Palermos, heute erstreckt sich die Stadt jedoch bis zum Tal Conca d’Oro unterhalb Monreale. Der Normannenpalast wird an zwei Seiten von großen, schattigen Piazzas eingerahmt, der Piazza Indipendenza im Süden und der Piazza della Vittoria im Norden.

La Capella Palatina (die pfälzische Kapelle)
Wahrscheinlich das meistbesuchte Monument in Palermo, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Erbaut im Jahre 1130, dem Jahr, in dem König Roger II den Thron des normannischen Königreichs bestieg, ist die Cappella Palatina ein kleines, kompaktes Meisterstück, versteckt im Inneren des Palazzo Reale. Auch sie zeichnet sich durch eine Fusion verschiedener architektonischer Stile aus. Im Mittelpunkt stehen die byzantinischen Mosaike und die wabenförmige, arabische Holzdecke. Andere Teile des Normannenpalasts sind ebenfalls für die Öffentlichkeit zugänglich.

Good ThinkingIn den Sommermonaten müssen Sie mit Menschenschlangen rechnen.

Wegbeschreibung:
Gehen Sie den Corso Vittorio Emanuele hinauf, an der Kathedrale auf der rechten Seite vorbei, unter der Porta Nuova hindurch und biegen Sie an der Piazza Indipendenza links ab. Der Eingang zum königlichen Palast und zu der pfälzischen Kapelle befindet sich auf der linken Seite.
Öffnungszeiten: 
Montag bis Samstag: 8:30 – 12:00 und 14:00 – 17:00.
Sonntag und Feiertage: 8:30 - 14:00.
Von 10:00 – 11:00 für Messen geschlossen.    
Preise für Eintrittskarten: € 6 (ermäßigter Preis € 3)

Auch in dieser Gegend:  
• die Kathedrale, den Corso Vittorio Emanuele hinunter auf der linken Seite. Die außergewöhnliche Fassade dürfen Sie sich nicht entgehen lassen; das Innere ist hingegen eher schlicht. Kaiser Friedrich II., Stupor Mundi, ist hier begraben.
Öffnungszeiten: täglich, 9:30 – 17:30

Praktische Informationen

Tourenplan 2

Tourenplan 3

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