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Arabisch-normannische Architektur auf Sizilien

DIE GESCHICHTE SIZILIENS

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Als die Normannen die sarazenischen Streitkräfte jedoch 1090 aus Sizilien vertrieben, wurde wider Erwarten nicht alles vernichtet, was an die Araber erinnerte.

Im Gegenteil, die Männer aus dem Norden waren stark beeindruckt von dem, was sie vorfanden, und anstatt die arabische Kultur zu zerstören, machen Sie sie sich zu Eigen.

Viele Institutionen wurden beibehalten, Islam wurde toleriert und sarazenische Landbesitzer durften ihre Güter behalten. Im Zuge ihrer Eingewöhnung in das mediterrane Leben übernahmen die Normannen nordafrikanische Bräuche. Suks gediehen, kühle arabische Innenhöfe waren unabdingbar und viele Normannen, darunter einige der Herrscher, lebten eher als Emire denn als Ritter.

Wo das Verschmelzen der Kulturen jedoch besonders hervorstach, war die Architektur. Palermo war unter arabischer wie auch normannischer Herrschaft die Hauptstadt Siziliens, und hier kam der neue architektonische Stil besonders zum Tragen.

Die Normannen waren eklektisch, und ihrer Faszination mit arabischer Kultur kamen nur byzantinische Mosaiken gleich. Sie vergrößerten und änderten viele bestehende Gebäude und bedienten sich oft arabischer Handwerker.

Der Palazzo dei Normanni in Palermo ist ein gutes Beispiel dafür. Ursprünglich ein arabisches Schloss, verwandelten es die Normannen in einen wahrhaft königlichen Palast. Sie fügten Türme, Stockwerke und vor allem die Capella Palatina hinzu, eine kunstvoll verzierte Kapelle, die 1143 unter Roger II. vollendet wurde. In dieser Basilika befinden sich goldene Mosaiken im byzantinischen Stil, eine wabenförmige, mit arabischen Schnitzereien verzierte Decke, sarazenische Bögen und arabeske Schnörkel.

Die 1174 erbaute Kathedrale von Monreale ist ein weiteres Paradebeispiel dieses Stils. Die normannische Fassade gibt den Blick frei auf riesige byzantinische Mosaike und islamische Verzierungen, die alle sichtbaren Wände und Böden bedecken. Die angrenzenden Klostergewölbe sind ebenfalls im arabischen Stil gestaltet, und auch hier ist die kunstvolle Ausstattung nordafrikanischen Handwerkern zu verdanken.

Andere Gebäude in Palermo sind noch offensichtlicher von arabischer Architektur beeinflusst. Die Kirchen San Giovanni degli Eremiti und San Cataldo zum Beispiel sind gekrönt von einer Reihe von auf kubischen Türmen aufsitzenden roten Kuppeln, ein deutlicher Hinweis auf die intensiven Bemühungen der Araber um die Quadratur des Kreises. La Zisa, unter William I. erbaut, und La Cuba, unter seinem Sohn William II. erbaut, zeigen deutliche Einflüsse der Gebäude aus der Fatimidenzeit in Kairo.

Während sie alle sich in Palermo befinden, gibt es auf der ganzen Insel weitere herrliche Beispiele wie der Palazzo Corvaja in Taormina und der Duomo in Cefalù. Tatsächlich können Sie sich wahrscheinlich nicht des Gefühls erwehren, dass Nordafrika näher ist als Sie gedacht haben...

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