Specchia

DIE STADT AM BERG AN DER SÜDLICHEN SPITZE VON SALENTO

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Als eine der Borghi Più Belli d'Italia (die schönsten Orte Italiens) macht Specchia seinem Ruf mühelos und in aller Bescheidenheit Ehre. 

Die Lage der Stadt am Berghang an der Südostspitze von Salento, nur wenige Kilometer von der Adria entfernt, ist bezeichnend für ihre Geschichte. Seit Jahrhunderten wurde die Ostküste von Apulien immer wieder von sarazenischen Eindringlingen, osmanischen Seestreitkräften und anderen Angreifern heimgesucht. Einheimische, die am Meer lebten, suchten Zuflucht im Landesinneren, vorzugsweise in sicherer Höhenlage. Kleine Städte entstanden entlang dem Rückgrat der Halbinsel Salento, darunter Specchia, deren Ursprung auf das 9. Jahrhundert zurückdatiert. Sie erreichte ihre Blütezeit unter normannischer Herrschaft im 11. und 12. Jahrhundert, eine Epoche, in welcher der aufwärts strebende Trend begann und sich, abgesehen von einigen Launen des Schicksals, bis ins 18. Jahrhundert fortsetzte. 

In den Sommermonaten ergießen sich Bars und Restaurants auf Piazzas und Bürgersteige, während kleine, unabhängige Lebensmittelläden Passanten mit ihrem unwiderstehlichen Angebot an lokalen Spezialitäten anlocken.

Ein Durchschlendern der Straßen von Specchia ist heutzutage ein Genuss für alle Kenner. Elegante Hauptstraßen, gesäumt von eindrucksvollen Adelspalästen und historischen Kirchen, sind durchzogen von schmalen, schattigen Gassen. Eine ruhige Umgehungsstraße umzieht das Stadtzentrum entlang der Linie, auf der sich ehemals die Befestigungsmauern der Stadt befanden. In den Sommermonaten ergießen sich Bars und Restaurants auf Piazzas und Bürgersteige, während kleine, unabhängige Lebensmittelläden Passanten mit ihrem unwiderstehlichen Angebot an lokalen Spezialitäten anlocken. Den Ehrenplatz inmitten all dieser Schönheit nimmt die Piazza del Popolo (Platz des Volkes) ein, an einer Seite flankiert vom Castello Risolo und auf der anderen Seite von der Chiesa Madre, die beide auf das 15. Jahrhundert zurückgehen.

Andere sehenswerte Gebäude sind die elegante, schmale Chiesa dell’ Assunta aus dem 17. Jahrhundert, das Palazzo Baronale Ripa, ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert, mit seiner nachempfundenen Bewehrung und seinem eleganten Bogengang am Straßenrand sowie Kirche und Kloster Francescani Neri aus dem frühen 16. Jahrhundert. Unmittelbar vor der Stadt befinden sich zwei faszinierende Kirchen, beide byzantinischen Ursprungs: die Chiesa di San Nicola di Miraaus dem 11. Jahrhundert und die Chiesa di Sant’ Eufemia aus dem 9. Jahrhundert.

In der umgebenden Landschaft von Specchia werden Sie kaum etwas anderes sehen als Olivenhaine, ein wichtiger Aspekt der lokalen Wirtschaft, der das architektonische Erbe der Stadt nachdrücklich beeinflusst hat: ihre zahlreichen frantoi ipogei (unterirdische Olivenpressen), von denen einige bis auf das 15. Jahrhundert datieren. Versuchen Sie, eines dieser subterranen Wunder zu besichtigen (in Begleitung eines Mitarbeiters des Fremdenverkehrsamts Pro Loco) - so erhalten Sie einen Einblick nicht nur in die geheime Welt von Specchia selbst, sondern auch von ganz Apulien.

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