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Lecce, Apuliens barockes Meisterwerk

STÄDTE UND GEMEINDEN IN APULIEN

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Lecce in Apulien | Think PugliaLecce ist aus lokalem weichem Kalkstein gebaut und wartet hinter jeder Ecke mit bemerkenswerten architektonischen Überraschungen auf - sie ist ein kleines Barock-Kunstwerk. Das Straßengeflecht bietet eine kaleidoskopische Mischung aus weit reichenden Ausblicken, verführerisch flüchtigen Blicken und verspielten Perspektiven, die seit langem ihre Besucher in den Bann zogen.

Dieser wird durch die über 2.500 Jahre alte Geschichte verstärkt und das moderne Lecce ist die Hauptstadt der salentinischen Halbinsel und ein Hauptanziehungspunkt der Tourismusindustrie der Region. Seine 95.000 Einwohner haben ihre Wurzeln jedoch nicht vergessen und die Produktion und der Verkauf von Olivenöl, Wein und Keramikwaren bleibt weiterhin ein Hauptstandbein der regionalen Wirtschaft.

Geschichte

Gemäß Legende existierte bereits eine Stadt in der Nähe des heutigen Lecces zur Zeit der Trojanischen Kriege, aber dies ist schwierig zu beweisen. Sicher ist jedoch, dass die Stadt im 3. Jahrhundert v. Chr. von den Römern übernommen wurde. Nicht groß um die ursprüngliche Lage bekümmert, verlegten diese die Stadt 3 km nördlich, benannten sie Licea und begannen, ihr Potenzial auszuschöpfen.

Der Kaiser Hadrian verbrachte viel Zeit und viele Ressourcen damit, die Stadt zu festigen (er liebte es ja bekanntlich, Mauern zu bauen!). Er überwachte die Erstellung einer archetypischen geraden römischen Straße, die die Stadt mit der Küste verband (ungefähr 10 km vom heutigen San Cataldo entfernt). Die Wichtigkeit der Stadt wurde durch den Bau eines Amphitheaters mit 25.000 Plätzen und einem Theater unterstrichen.

Mit dem Fall von Rom übernahmen die Byzantiner 549 Lecce und es blieb bis zur Ankunft der Normannen im 11. Jahrhundert unter deren Herrschaft. Als Teil des Königreichs Siziliens florierte es außerordentlich und von 1053 bis 1463 war es eine der wichtigsten Städte in Süditalien. 

Das 17. Jahrhundert sah eine neue Invasion, aber diesmal war sie kultureller Natur: der Barock! Die Stadt veränderte im Verlauf der nächsten hundert Jahre ihr Aussehen komplett. Bestehende Kirchen und Gebäude wurden aufgebessert und viele neue Bauten wurden von ehrgeizigen Architekten, deren Fantasie keine Grenzen gesetzt waren, aufgestellt.

Das barocke Lecce war geboren und es hat bis heute zur Entzückung der Touristen überlebt.

Sehenswürdigkeiten, die es bei einem Spaziergang durch Lecces wunderbare Straßen zu bestaunen gibt.

Die Piazza del Duomo ist wahrlich bewundernswert. Sie ist umgeben von vielen malerischen Gebäuden. Der Dom selber wurde 1144 erbaut, aber mit der Ankunft der barocken Zeloten in der Mitte des 17. Jahrhunderts wurde er erneuert und ein 70 Meter hoher Glockenturm wurde hinzugefügt.

Die Basilika di Santa Croce war eine der schönsten und verschachteltsten Barock-Fassaden Italiens. Das Niveau an Details ist absolut bemerkenswert und der offensichtliche Perfektionismus seiner Schaffer trug vermutlich zur außergewöhnlich langen Bauzeit bei: Diese dauerte über 200 Jahre bevor die Basilika 1695 endlich zur Andacht eröffnet wurde.

Die Kirche der Heiligen Niccolo und Cataldo ist eine faszinierende normannische Kirche, die von König Tankred von Sizilien 1180 erstellt wurde. Die Fassade wurde in den frühen 1700 bedeutend mit Statuen und anderen Dekorationen verschönert, aber das beeindruckende Original-Portal blieb zum Glück bestehen. Das Resultat ist eine faszinierende Mischung aus normannischer Nüchternheit und barocker italienischer Verschnörkelungen.

Die Statue des Heiligen Oronzo: Der Heilige Oronzo ist der geliebte Schutzpatron von Lecce. Die Säule, von der aus die Statue das alte Stadtzentrum von Lecce überblickt, ist ursprünglich eine der zwei Säulen, die das Ende der Via Appia in Brindisi markierten. Sie kam im 17. Jahrhundert als ein Geschenk von den Einwohnern Brindisis nach Lecce. Diese glaubten, dass der Schutzheilige von Lecce ihretwegen intervenierte und die Stadt vor der Pest schützte.

Unter dem Blick der Statue des Heiligen Oronzo liegt das römische Amphitheater von Lecce, das am Ende des 2. v. Chr. erbaut wurde. Eine Reihe Erdbeben und Bombardierungen sowie eine unglückliche Städteplanung bedeuteten, dass es zugeschüttet wurde und in Vergessenheit geriet - bis nach dem 2. Weltkrieg, als mit Ausgrabungen begonnen wurde. Ungefähr zwei Drittel der Arena wurden ausgegraben und Archäologen berechneten, dass das Amphitheater ungefähr 100 x 80 Meter gemessen und Platz für 25.000 Zuschauer geboten hätte.

Das Castello di Carlo V: Karl V., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und König von Spanien (dies sind nur zwei seiner vielen Titel), erbte große Teile Europas, den Südosten Italiens miteingeschlossen. Von den Angriffen der lästigen Osmanen heimgesucht, beauftrage er das Erstellen einer Reihe an Türmen und Befestigungsanlagen entlang der Apulischen Küste. Eines dieser Befestigungswerke war das Schloss in Lecce, das zwischen 1539 - 1549 an der Stelle einer normannischen Festung erstellt wurde. Seine dicken Befestigungsmauern täuschen über die innere Schönheit eines malerischen Innenhofes und einer Vielfalt an ausgeschmückten Sälen, ganz nach dem Geschmack des Heiligen Römischen Kaisers, hinweg. Heutzutage bietet das Schloss Hintergrund für kulturelle und künstlerische Anlässe.

Als durch und durch süditalienische Stadt voller Piazzas und Paläste, bietet Lecces Altstadt eine herrliche Kulisse für bummelnde Besucher. Kaffeehäuser, Bars und Restaurants säumen die Straßen und bieten Erfrischungen an. Von deren Sitzreihen aus lässt sich das Kommen und Gehen der Einwohner, die ihren täglichen Geschäften nachgehen, angenehm beobachten.

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