Ein Wegweiser für Galatina in Apulien

GALATINA, EINES DER BAROCKEN SCHMUCKSTÜCKE APULIENS

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Galatina ist einer der zahlreichen Geheimtipps Apuliens. Etwa 20 km südlich von der wunderschönen Stadt Lecce gelegen, hat sie viel mit ihrem berühmten Nachbarn gemein, nicht zuletzt ihr vornehmlich barockes Stadtzentrum, das sich im Laufe der Jahrhunderte kaum verändert hat.

Die im 12. Jahrhundert gegründete Stadt trug ursprünglich den Namen Sancti Petri in Galatina, in Erinnerung an St. Peters Aufenthalt in der Region auf seinem Weg von Antioch nach Rom. Schon bald erhielt es eine gewisse wirtschaftliche Bedeutung und wurde von einer Adelsfamilie an die nächste weitergereicht.

Im 14. Jahrhundert gelangte Galatina unter die Herrschaft der Orsini Familie und es war Graf Raimondello, der in der Stadt 1390 die erste große Kirche erbauen ließ. Nach seiner triumphierenden Rückkehr aus dem Heiligen Land und im Besitz der Gebeine der Heiligen Katharina beschloss Raimondello, ihr zu Ehren eine Kirche zu errichten. Das Ergebnis ist ein herrliches Beispiel für spätromanische, apulische Architektur mit kunstvoll gemeißeltem Eingang und einem aufwändigen Rosettenfenster. Die Fresken im Inneren stammen von Francesco d’Arezzo und sind ebenfalls prächtig.

Bei einem Bummel durch das alte Stadtzentrum Galatinas wird Ihnen die reizende Einheitlichkeit der Architektur auffallen, die Ruhe und Gelassenheit seiner Straßen und die Freundlichkeit der Einheimischen.

Je größer die Stadt wurde, desto dringender wurden Befestigungen benötigt, und so wurden im 16. Jahrhundert die gegenwärtigen Stadtmauern und -tore errichtet. Von den fünf ursprünglichen Toren sind nur noch drei erhalten: Porta Nuova (oder San Pietro), Porta Luce und Porta Cappuccini. Das beeindruckende Castello Ducale stammt auch aus dieser Periode.

Das goldene Zeitalter erlebte Calatina jedoch erst im 17. und 18. Jahrhundert und in dieser Zeit entstanden zahlreiche Kirchen und Adelspaläste. Einige Elemente des Barockstils von Lecce sind in vielen Gebäuden anzutreffen, aber der Adel Galatinas scheint eine merkwürdige Vorliebe für imposante, aufwändig verzierte Torbögen und Balkone gehabt zu haben. Einige schöne Beispiele für die Palazzi der Aristokratie sind der Palazzo del Concerto mit seiner graziösen Loggia, der Palazzo Scrimeri mit seinen opulenten Balkonsäulen und Fensterverzierungen und der Palazzo Sanlorenzo-Bardoscia mit seiner kunstvollen Fassade.

Zu den Kirchen aus dieser Periode zählen die Chiesa di Santa Maria della Grazia, 1743, die Chiesa del Carmine, 1724 fertiggestellt, und die Chiesa di San Paolo, in ganz Apulien bekannt für die heilende Wirkung ihres Brunnenwassers, das angeblich selbst einen Tarantelbiss vollkommen heilen kann.

Die Chiesa di San Pietro e San Paolo oder Chiesa Mattrice, 1633 erbaut, ist ein beeindruckendes Beispiel für die elegante, sandfarbene Barockarchitektur, die sich in Salento so großer Beliebtheit erfreut.

Bei einem Bummel durch das alte Stadtzentrum Galatinas wird Ihnen die reizende Einheitlichkeit der Architektur auffallen, die Ruhe und Gelassenheit seiner Straßen und die Freundlichkeit der Einheimischen. Hier sind auch einige gute Restaurants, Bars und Boutiquen zu finden, wenn Sie ein paar Stunden an diesem Ort zu verbringen gedenken... etwas, was wir Ihnen unbedingt empfehlen!

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