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Eine Zusammenfassung der langen und wechselvollen Geschichte Apuliens

DIE GESCHICHTE APULIENS

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Die Geschichte Apuliens ist wie die so vieler Regionen Süditaliens: ein Netz voller Verstrickungen. Seine strategische Lage und die fruchtbaren Böden machen Apulien zu einem attraktiven Kolonisationsgebiet und viele bekannte Großmächte aus dem Mittelmeerraum und von weiter weg marschierten irgendwann einmal ein. Während normalerweise Ausbeutung auf dem Plan stand, hinterließ jede Herrschaft auch kulturelle, architektonische und gastronomische Spuren, deren Eklektizismus der Nachwelt erhalten blieben.

Hier untenstehend finden Sie eine kurze Zusammenfassung der reichhaltigen Geschichte Apuliens:

10. Jahrhundert v. Chr. – Illyrer und Italienische Völker siedeln sich an.

8. Jahrhundert v. Chr. – Einzug der Griechen aus Sparta, die bis zur südöstlichen Spitze und dem Golf von Tarent vorstoßen, wo sie unter anderem Tarentum gründen.

272BC - die Römer werfen die Griechen heraus und kolonisieren die Region rasch. Weizen, Olivenöl und Wein werden in großen Mengen produziert, um die hungrigen Mäuler des wachsenden Reiches zu stopfen.

216 BC - der karthagische Feldherr Hannibal vernichtet die römischen Streitmacht (eine der schlimmsten Niederlagen Roms) bei Cannae in Apulien während des Zweiten Punischen Krieges, aber es gelang den Römern, die Kontrolle über die Region zu behalten, die als landwirtschaftliches Zentrum und Handelsknotenpunkt für den Osten anwächst.

190 v. Chr. - die Römer vervollständigen die Via Appia, die Rom mit Apulien verbindet. Das Amphitheater in Lecce wird ungefähr 100 Jahre später erbaut.

476 n. Chr. - Untergang des Römischen Reichs

488 n. Chr. - Italien und Apulien werden von den Ostgoten beherrscht.

6. Jahrhundert - die Langobarden halten Einzug und gründeten das Königreich Italien, das von kurzer Dauer ist. Apulien ist bis ins 11. Jahrhundert unter byzantinischer Herrschaft, ungeachtet der gelegentlichen Vorstöße der muslimischen Sarazenen. Die Inselstadt Gallipoli wird mit Mauern befestigt.

1059 - der Normanne Robert Guiscard gründet das Herzogstum Apulien. Später in diesem Jahrhundert erobern die Normannen Sizilien, wo sie ihre Machtbasis errichten. Apulien wird unter der Normannischen Herrschaft ein provinzieller Stützpunkt.

1087 - Seefahrer bringen die Gebeine des heiligen Nikolaus von Myra nach Bari und die Basilika di San Nicola wird errichtet.

Ungefähr 1200 - Friedrich II., römisch-deutscher Kaiser, von Zeitgenossen “Stupor Mundi” (das Erstaunen der Welt) genannt, erbt Apulien, wo er die meiste Zeit seines Lebens weg von verbringt. Seine vorurteilsfreie Herrschaft sah ein Gedeihen der Künste und eine Zeit des relativen Friedens und Reichtums. Viele seiner Schlösser wie das Castello Svevo in Trani und Castel del Monte in Andria überlebten zusammen mit den wunderbaren romanischen Gebäuden wie die Kathedrale di San Sabino in Bari

13. Jahrhundert - Ankunft der Angevin-Franzosen, Apulien wird teil des Königreichs Neapel.

1480 - eine türkische Streitmacht unter dem Kommando von Gedik Ahmed Pasha belagert Otranto. Bei der Gewinnung der Stadt werden alle männlichen Einwohner unter 15 Jahre getötet (die Zahl liegt in den tausenden). Der alternde Erzbischof, der es verweigert, seinem Glauben abzuschwören, wird in der Öffentlichkeit zerstückelt und sein Kopf wird auf einem Pfahl durch die Stadt getragen.

1500 – König Ferdinand V. von Aragon übernimmt die Herrschaft und Otranto, Bari und Taranto werden gegen die Türkischen Eindringlinge verstärkt.

1713 – der Vertrag von Utrecht überträgt Apulien an Österreich.

1734  - die Spanier schlagen Österreich in der Schlacht von Bitonto und gewinnen Apulien zurück. Die Türken und die Venezianer greifen wiederholt an, in der Hoffnung, in der Region Fuß fassen zu können.

1806-1815 – die Franzosen übernehmen die Macht, schaffen den Feudalismus ab und verbessern das Rechtssystem.

1861 - Apulien stößt während der Risorgimento zum vereinten Italien dazu.

1922 - Mussolini verstärkt die Produktion von Getreide, Oliven und Wein im Bestreben nach der Unabhängigkeit Italiens.

1943 - die alliierten Kräfte verdrängen die deutschen Streitkräfte und die Häfen von Bari, Brindisi und Taranto werden von beiden Seiten stark bombardiert.

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