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Eine Einführung zu Alonissos

DIE INSEL ALONISSOS, GRIECHENLAND

Alonissos liegt im äußersten Osten der wichtigsten besiedelten Sporades-Inseln und ist vielleicht aufgrund dieser Unterdimensionierte Lage auch die stillste von ihnen.

Trotz der geringen Größe von nur 14 km mal 4 km ist Alonissos überreich an Stränden, von denen die meisten sich an der abgeschiedenen Ostküste sowie um die Südspitze herum finden.

Der primäre Zugang zu Alonissos erfolgt über den Hafen Patitiri an der Südostküste. Von hier sind es nur wenige Kilometer zur historischen Hauptstadt der Insel namens Alonissos oder Chora. Mit ihrer imposanten Hügellage wurde Chora bei einem Erdbeben im Jahre 1965 schwer beschädigt. Die Einwohner bezogen modernere Behausungen in Patitiri, aber bald füllte sich die alte Stadt erneut, diesmal mit Deutschen und Briten, die nach einer einfacheren Lebensform suchten. Sie kauften Häuser, restaurierten sie und lebten so, wie es die Einwohner seit Jahrtausenden getan hatten, ohne Strom oder fließendes Wasser. Über Jahrzehnte hinweg erwachte die Stadt zu neuem Leben, und heute ist das reizende Chora nicht nur wegen seiner sagenhaften 360-Grad-Panoramen immer einen Besuch wert. Wenn es nicht zu heiß ist und Sie einen angenehmen Spaziergang schätzen, können Sie einen alten Pfad einschlagen, der von Patitiri aus direkt dorthin führt.

Nach dem Erdbeben wurde Patitiri die Hauptstadt der Insel, und dank ihres Rufs und ihres Hafens ist sie der geschäftsträchtigste Ort der Insel. Allerdings birgt der Terminus „geschäftsträchtig“ sehr weit zurückreichende Konnotationen, und Patitiri ist ein einladender Ort für ein angenehmes Mittag- oder Abendessen.

Auch das Dorf Steni Vala, nordwärts an der Ostküste gelegen, ist einen Besuch wert. Bis vor kurzem war dieses reizende Fischerdorf mit seinen Tavernen an der Strandpromenade und Aussichten auf die Insel Peristera nur vom Meer aus zu erreichen. Inzwischen ist es über eine Straße durch die Pinienwälder mit Patitiri verbunden. Einige Kilometer weiter nördlich liegt Kalamakia, die nördlichste Siedlung der Insel.

Die Westküste von Alonissos ist zerrissener als ihr Gegenpart und weithin unbesiedelt. Eindrucksvolle Klippen ragen ins Meer hinaus, und es gibt einige idyllische Strände und Buchten. Das einzige Problem besteht darin, dass die meisten davon nur auf dem Wasserweg erreichbar sind.

Wanderer finden aufgrund der großen Auswahl an Wanderwegen kreuz und quer über Alonissos hinweg reichlich Auswahl. Das südliche Ende der Insel besteht größtenteils aus Pinien- und Eichenwäldern sowie Ackerland (hauptsächlich Olivenhaine und Obstgärten). Im wilderen, nicht besiedelten Norden dominiert ein dicker Teppich mediterraner Macchia die Landschaft. Manche Hügel ragen bis zu knapp 500 m in die Höhe, insbesondere entlang der Westküste. Beim Wandern über die Insel begegnet man selten einer Menschenseele, und die Ausblicke auf das Meer, die Ruhe und die naturbelassene Landschaft machen Wanderungen zu einem jederzeit angenehmen Erlebnis.

Alonissos, das die Insel umgebende Wasser und die kleinen Inseln, darunter Peristera, Kyra Panagia, Gioura, Psathoura, Piperi und Skantzoura, bilden den Alonissos marinen Nationalpark, den größten seiner Art in Europa. Er wurde 1992 gegründet und beherbergt auf 2.250 km² eine faszinierende Vielfalt an Flora, Fauna, Meereslebewesen (darunter die Mittelmeer-Mönchsrobben), Ruinen und unberührte Natur.

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